Warum man sein schlechtes Gewissen manchmal zur Seite schieben sollte

Jeder von uns kennt das doch. Man ist unterwegs, sieht eine Buchhandlung, geht hinein und kommt mit einem strahlenden Lächeln und vollem Beutel wieder heraus … Und dann passiert es. Plötzlich meldet sich diese kleine Stimme, die dich fragt ob das wirklich sein musste? Hast du nicht schon genug Bücher zuhause? Vielleicht solltest du erst einmal deinen SuB abbauen, bevor du neue Bücher kaufst? 

Das hatte bestimmt jeder von uns schon einmal. Das schlechte Gewissen! Aber wieso machen wir uns da eigentlich so verrückt? Warum kommt nach jedem Kauf, bei dem wir uns selbst was gutes getan haben, dieses miese Gefühl etwas unnötiges gekauft zu haben? 


Sollten wir uns nicht einfach nur freuen, weil wir etwas schönes ergattert haben? Ist es nicht in Ordnung sich auch mal selbst zu belohnen? Früher ging es mir auch oft so, das ich jedes mal ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich mir „wieder“ mal ein neues Buch gegönnt habe. Doch mittlerweile kann ich diese kleine Stimme sehr gut ausstellen 😊 Ich hab meine Finanzen gut im Griff und warum soll ich nicht ab und zu mal ein kleines bisschen Eskalieren, wenn alles andere bezahlt ist. Ich hab für dieses Geld gearbeitet, also kann ich mir selbst doch auch mal was gutes tun. Ob das nun in Form von Büchern, Deko oder anderen Dingen ist, ist doch egal. Hauptsache man fühlt sich gut dabei. Unser Alltag ist heutzutage stressig genug. Wir gehen arbeiten, kümmern uns um die Familie, müssen Anträge ausfüllen, Fristen einhalten und noch so viel anderes, was uns den Tag vermiest … und weil wir das alles so gut hinbekommen, können wir uns öfters mal selbst belohnen und sollten die bösen Gedanken beim Shoppen ruhig mal ausstellen.

Den eines sollte euch immer bewusst sein: Wir haben es verdient und dürfen das schlechte Gewissen gerne mal beiseite schieben 😉