Schreibt ihr bei gelesenen Büchern wirklich immer eure ehrliche Meinung?

Seien wir doch mal ehrlich. Jedem von uns ging das schon so: man bekommt ein Rezensionsexemplar, liest es und mag es nicht
Wir wollen eine ehrliche Rezi dazu schreiben und zögern. Das Buch war kostenlos und der Fairness halber müsste ich es doch gut bewerten? Oder der Autor eines Buches folgt mir und es hat mir gar nicht gefallen. Jetzt muss ich eine gute Bewertung schreiben, sonst entfolgt mir derjenige vielleicht wieder? Solche und noch mehr Gedanken machen wir uns, wenn wir ein Buch mal nicht toll finden und ich bin der Meinung, das sollten wir NICHT!


Denn ich finde jeder Autor und Verlag sollte bestrebt sein ehrliche Meinungen seiner Leser zu bekommen. Man sollte uns nicht das Gefühl geben, wir hätten nicht das Recht ehrlich über ein Buch zu urteilen, nur weil es uns zur Verfügung gestellt wurde oder der Autor unsere Beiträge liked. Natürlich hat sich jeder Autor mit seinem Buch Mühe gegeben und jeder Verlag hat viel Zeit investiert, aber Geschmäcker sind nun mal verschieden und wenn jemand keine konstruktive Kritik vertragen kann, dann ist das nicht unsere Schuld. Solange die Rezensionen nicht persönlich werden und wir nicht vergessen, das jemand hinter den Büchern steht, sind auch schlechte Bewertungen in Ordnung. Ich selbst zum Beispiel lasse mich von 2 Sternen nicht unbedingt verscheuchen. Ich habe sogar schon einige Bücher gelesen, die schlecht rezensiert wurden und siehe da: ein paar davon zählen heute zu meinen Lieblingsbüchern :)

Also meine lieben #bookstagrammer , ihr solltet niemals Angst davor haben eure ehrliche Meinung zu äußern, das Autoren oder Verlage euch nicht mehr mögen. Wenn sie euch entfolgen oder euch aus dem Verteiler schmeißen, dann ist das eben so … Meiner Meinung nach erkennt man einen guten Autor und Verlag immer daran, das sie auch mit miesen Bewertungen umgehen und das beste herausholen können.